Natronlauge

Natronlauge ist eine Lösung von Natriumhydroxid (NaOH) in Wasser und in verschiedenen Konzentrationen verfügbar. Die klare, geruchlose Flüssigkeit ist stark alkalisch und ätzend. Natronlauge wird in der Donau Chemie großtechnisch im umweltfreundlichen Membranverfahren durch die sogenannte Chloralkali-Elektrolyse einer Natriumchlorid-Lösung gewonnen. Als Kuppelprodukte fallen dabei Chlor und Wasserstoff an.


2 NaCl + 2 H2O → 2 NaOH + Cl2 + H2

Natronlauge ist eine der am häufigsten verwendeten Labor- und Industriechemikalien. Die Einsatzgebiete von Natronlauge sind vielfältig. Sie wird in vielen Prozessen als Neutralisationsmittel bzw. basisches Medium eingesetzt und findet auch für den Bauxit-Aufschluss zur Aluminiumherstellung verwendung. Weiters wird Natronlauge zur Gewinnung von Zellstoff in der Papier- und Textilindustrie eingesetzt. Für die Seifen- und Farbstoffindustrie ist Natronlauge ein wichtiger Hilfsstoff. Auch in vielen industriellen Umwandlungs-, Verarbeitungs-, und Reinigungsprozessen wird Natronlauge eingesetzt. Weitere Einsatzgebiete von Natronlauge finden sich auch in der Fotografie als Zusatz in Entwicklungs- und Fixierbädern sowie als Brezellauge in der Lebensmittelindustrie.

 

Ätznatron

Festes Natriumhydroxid (NaOH), auch als Ätznatron bekannt, ist leicht zu dosieren, sehr hygroskopisch und löst sich in Wasser unter starker Erwärmung schnell zu Natronlauge auf. Die Donau Chemie bietet Ätznatron in Form von Schuppen mit einem NaOH-Gehalt von rund 98 Prozent in unterschiedlichen Qualitäten an.
 

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